Montage von vollverschweißten Kugelhähnen
(1) Anheben. Das Ventil muss sachgemäß angehoben werden. Um die Ventilspindel zu schützen, darf die Hebekette nicht am Handrad, Getriebe oder Stellantrieb befestigt werden. Die Schutzkappen an beiden Enden der Ventilhülse dürfen vor dem Schweißen nicht entfernt werden.
(2) Schweißen. Die Verbindung mit der Hauptleitung wird geschweißt. Die Qualität der Schweißnaht muss der Norm „Radiographie von Schweißverbindungen beim Scheibenbiegeschweißen“ (GB3323-2005), Klasse II, entsprechen. In der Regel kann eine einzelne Schweißnaht nicht alle Anforderungen vollständig erfüllen. Daher sollte der Hersteller bei der Bestellung des Ventils anweisen, an beiden Enden des Ventils 1,0 m Hülsenrohr hinzuzufügen. Sollte die Schweißnaht nicht den Anforderungen entsprechen, ist ausreichend Länge vorhanden, um die fehlerhafte Schweißnaht abzuschneiden und nachzuschweißen. Beim Verschweißen des Kugelhahns mit der Rohrleitung muss sich der Kugelhahn in vollständig geöffneter Position befinden, um Beschädigungen durch Schweißspritzer zu vermeiden. Gleichzeitig ist sicherzustellen, dass die Temperatur der inneren Dichtung des Ventils 140 °C nicht überschreitet. Gegebenenfalls sind geeignete Kühlmaßnahmen zu ergreifen.
(3) Ventilschachtmauerwerk. Es zeichnet sich durch eine spezielle Konstruktion und Wartungsfreiheit aus. Vor dem Vergraben wird die Außenseite des Ventils mit einer speziellen PU-Korrosionsschutzbeschichtung versehen. Die Ventilspindel wird entsprechend der Bodentiefe verlängert, sodass das Personal verschiedene Arbeiten von unten durchführen kann. Nach der direkten Vergrabung genügt ein kleiner Ventilschacht. Bei herkömmlichen Methoden ist eine direkte Vergrabung nicht möglich, und es müssen große Ventilschächte errichtet werden, was zu einem gefährlichen, geschlossenen Raum führt und die Betriebssicherheit beeinträchtigt. Gleichzeitig korrodieren das Ventilgehäuse selbst und die Schraubverbindungen zwischen Ventilgehäuse und Rohrleitung, was die Lebensdauer des Ventils verkürzt.
Worauf ist bei der Wartung des vollverschweißten Kugelhahns zu achten?
Der entscheidende Punkt ist, dass sich auch im geschlossenen Zustand noch unter Druck stehende Flüssigkeit im Ventilkörper befindet.
Der zweite Punkt ist, dass vor der Wartung zuerst der Rohrleitungsdruck abgelassen und dann das Ventil in der offenen Position gehalten werden muss. Anschließend muss die Strom- oder Gaszufuhr unterbrochen und dann der Stellantrieb von der Halterung gelöst werden. Erst nachdem all dies getan ist, kann die Reparatur durchgeführt werden.
Der dritte Punkt besteht darin, festzustellen, ob der Druck in den dem Kugelventil vor- und nachgelagerten Rohrleitungen tatsächlich abgebaut ist, bevor die Demontage und Zerlegung erfolgen kann.
Die vier Punkte sind: beim Auseinander- und Zusammenbau vorsichtig vorzugehen, Beschädigungen der Dichtflächen der Teile zu vermeiden, zum Entfernen des O-Rings Spezialwerkzeuge zu verwenden und die Schrauben am Flansch während der Montage symmetrisch, schrittweise und gleichmäßig anzuziehen.
Fünf wichtige Hinweise: Bei der Reinigung muss das Reinigungsmittel mit den Gummi-, Kunststoff- und Metallteilen sowie dem Medium im Kugelhahn kompatibel sein. Bei gasförmigem Medium kann Benzin zur Reinigung der Metallteile verwendet werden. Nichtmetallische Teile sollten mit reinem Wasser oder Alkohol gereinigt werden. Zersetzte Einzelteile werden durch Eintauchen gereinigt. Nicht zersetzte Metallteile und nichtmetallische Teile werden mit einem sauberen, feinen, in Reinigungsmittel getränkten Seidentuch abgerieben. Dabei müssen alle anhaftenden Fette, Schmutz und Staub entfernt werden. Der Kugelhahn darf nicht direkt nach der Reinigung montiert werden, sondern erst, nachdem das Reinigungsmittel vollständig verdunstet ist.
Veröffentlichungsdatum: 22. Dezember 2022
